Jane kam durch einen Animal-Hoarding-Fall zu uns. Sie ist ca. 8 Jahre alt, freut sich über jede Streicheleinheit und beschäftigt sich gerne mit ihrem Intelligenzspielzeug. Da sie in ihrem bisherigen Leben vermutlich nie einen Menschen für sich hatte wird sie leider manchmal etwas „drüber“, wenn man gehen möchte und krallt oder beißt in die Arme um einen festzuhalten. Aus diesem Grund sollten in ihrem neuen zu Hause keine (jüngeren) Kinder leben. Wir können uns gut vorstellen, dass sie dieses Verhalten ablegt sobald sie merkt, dass sie ihre Menschen für sich hat. Jane wäre gerne Einzelprinzessin und kann in ihrem neuen zu Hause gut auf andere Katzen verzichten.Sie wünscht sich ein zu Hause mit gesichertem Balkon und Menschen, die viel Zeit für sie haben.
Wie finde ich den passenden Maulkorb für meinen Hund?
Diese Frage kommt immer wieder auf, denn es gibt einige Dinge, auf die ihr achten müsst. Der Maulkorb muss ausreichend Platz für die Schnauze eures Hundes bieten. Er sollte so lang sein, dass die Nasenspitze beim Tragen nicht vorne anstößt. Zu den Augen muss ebenfalls genügend Abstand sein, sodass er nicht in die Augen kommt. Es muss der richtige Umfang gewählt werden, damit die Schnauze nicht eingeengt ist und ausreichend Platz zum Hecheln und Trinken bleibt. Oft muss man etwas herumprobieren, bis man einen passenden Maulkorb gefunden hat, der passgenau und sicher ist. Er sollte sich auch nicht einfach abstreifen lassen.Um das zu erreichen, müssen wir oft selbst tätig werden und zur Zange greifen, um den Maulkorb so zurechtzubiegen, dass er passt. Auch fügen wir nach Bedarf einen Stirn- oder Kehlriemen hinzu, um die nötige Sicherheit zu erreichen. Bei längeren Schnauzen ist die Maulkorbauswahl groß. Leider findet sich für die Plattnasen, die einen Maulkorb benötigen, oft kein Modell von der Stange. Auch wir standen vor diesem Problem. Unser Lucky hat deshalb ein maßgefertigtes Modell vom Profi bekommen, das auf seine Bedürfnisse (vor allem auf seine Nase) angepasst ist.
Donatello ist eine griechische Landschildkröte und ca. 7 Jahre alt.Er ist ein aufgeschlossener und neugieriger kleiner Kerl. Seine Lieblingsbeschäftigung ist definitiv fressen! Egal ob frische Wildkräuter, Löwenzahn oder Gänseblümchen. Ein abwechslungsreicher und natürlicher Speiseplan steht also ganz oben auf seiner Wunschliste!Darüber hinaus wünscht er sich ein artgerechtes, fürsorgliches Zuhause bei Menschen, die Freude daran haben, ihm ein schönes Leben zu bieten.Donatello konnte leider, als einziger unserer Landschildkröten, nicht in den Winterschlaf gehen und ist daher schon jetzt auf der Suche nach einem neuen zu Hause.Wenn Donatello euer Interesse geweckt hat, meldet euch gerne über das Interessentenformular auf unserer Homepage.
Was tut das Tierheim für die Gesellschaft?Wir nehmen Tiere auf, die abgegeben werden müssen, weil ihre Besitzer sie nicht mehr versorgen können. Sei es aus finanziellen, gesundheitlichen oder persönlichen Gründen.Auch Tiere, deren Besitzer verstorben sind, finden bei uns Schutz, Fürsorge und eine zweite Chance.In unsere Tierpension betreuen wir Haustiere, während ihre Halter im Urlaub oder im Krankenhaus sind.Durch Öffentlichkeitsarbeit klären wir die Gesellschaft über Kastration, Kennzeichnungen, Adoption statt Kauf und verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren auf.Wir besuchen Kindergärten und Schulen, um Wissen über Tiere und Empathie zu vermitteln.In Altenheimen kommen wir mit Hunden zu Besuch, um den Bewohnern Nähe, Freude und Abwechslung zu schenken.Ein Tierheim entlastet Gemeinden, indem es Fundtiere aufnimmt, herrenlose Tiere medizinisch versorgt und vermittelt. Wir bieten Praktikumsplätze, Ausbildungsstellen und schaffen Bewusstsein für Mitgefühl im Umgang mit Lebewesen.Jedes Tierheim trägt dazu bei, das Zusammenleben von Mensch und Tier in unserer Gesellschaft besser zu machen.
Mitrax wurde von einem Obdachlosen bei uns abgegeben. Er scheint ursprünglich aus Spanien zu stammen und hatte schon mehrere Besitzer.
Anfangs ist Mitrax reserviert und ängstlich, aber nicht aggressiv. Er braucht etwas Zeit um aufzutauen und Vertrauen zu fassen. Er geht mit seinen Menschen gerne spazieren.
Für Mitrax suchen wir Menschen, die bereits Hundeerfahrung haben und etwas ländlicher Leben. Zu viel Trubel ist nichts für ihn.
Kleine Kinder sollten in seinem neuen Zuhause nicht leben.
Mit Hündinnen ist Mitrax gut verträglich. Er wäre gut als Zweithund geeignet.
Alle Jahre wieder: Tiere unterm WeihnachtsbaumZu Weihnachten werden häufig Kleintiere wie Kaninchen oder Nager verschenkt – meist als Überraschung für Kinder. Tierschützer und Tierheime raten jedoch dringend davon ab. Zwar ist es schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, doch Eltern müssen sich bewusst sein, dass die anfängliche Begeisterung schnell nachlassen kann und die Verantwortung dann bei ihnen liegt.Der Zeitpunkt „Weihnachten“ ist zudem ungünstig: Tiere, die kurz vor den Feiertagen gekauft und bis Heiligabend versteckt werden, müssen plötzlich im lauten, hellen Weihnachtszimmer unter dem Baum stehen. Die Aufregung der Kinder, fremde Menschen, Lärm und raschelndes Papier verängstigen die Tiere zusätzlich. Unerfahrene Kinder wissen häufig nicht, wie man richtig mit den Tieren umgeht, was Angst oder Schmerzen bei den sensiblen Vierbeinern auslösen kann.Statt Lebewesen als Geschenk zu überreichen, sollte Weihnachten zur Vorbereitung auf eine mögliche Tieranschaffung genutzt werden. Familien können gemeinsam überlegen, welches Tier passt, ob Platz, Zeit und finanzielle Mittel vorhanden sind, und sich über artgerechte Haltung informieren. Bücher oder Zubehör eignen sich als sinnvolle Geschenke, um Kinder behutsam an das Thema heranzuführen.Nach den Feiertagen kann dann gemeinsam im Tierheim nach einem passenden Tier gesucht werden. Dort erhalten Familien Beratung zu den Bedürfnissen und Eigenheiten der Tiere. Bevor der neue Mitbewohner einzieht, sollte das Gehege bereits eingerichtet und vorbereitet sein, damit sich das Tier in Ruhe einleben kann.Tiere sollten nie spontane Überraschungsgeschenke sein, sondern Teil einer gut überlegten, verantwortungsvollen Entscheidung, an der sowohl Mensch als auch Tier langfristig Freude haben.
Wusstet ihr schon, dass wir auf unserem Gelände auch Tauben betreuen?
Tauben haben leider oft einen schlechten Ruf – dabei ist ihr Schicksal ein menschengemachtes Problem. Denn bei den Stadttauben handelt es sich ursprünglich um domestizierte Haustiere, die verwildert sind und sich in den Städten stark vermehrt haben.
Umso wichtiger ist es, das Problem an der Wurzel zu packen: Nur durch nachhaltige und tierschutzgerechte Maßnahmen kann man das Leid dieser Tiere reduzieren und ihre Bestände verantwortungsvoll regulieren. Tauben haben in den Städten ein gefährliches Leben, geprägt von Nahrungsknappheit und vielen Risiken.
Zum Glück gibt es engagierte Vereine und Initiativen, die sich für das Wohl dieser faszinierenden Tiere einsetzen – und wir gehören dazu.
Bei uns finden verletzte, geschwächte oder junge Tauben einen sicheren Platz. Sie dürfen in unserer „Fußgängervoliere“, im offenen Taubenhaus oder im Taubenturm bleiben. Wir versorgen sie und tauschen ihre Eier gegen künstliche Eier aus, um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern.
Es ist noch viel Aufklärung notwendig – und auch die Städte sind gefordert, tiergerechte Konzepte umzusetzen. Tauben sollten nicht länger als „Problemtiere“ abgestempelt werden, sondern als Lebewesen, die unseren Schutz und Respekt verdienen.
Ein besonderes Projekt des Tierheims Karlsruhe bringt regelmäßig Freude und Abwechslung in den Alltag demenzkranker Bewohnerinnen und Bewohner eines Karlsruher Altersheims: Tierpfleger und Ehrenamtliche begleiten ausgewählte, speziell geeignete Hunde des Tierheims zu Besuchsnachmittagen, bei denen Mensch und Tier wertvolle Begegnungen erleben. Für viele Bewohner ist der Kontakt zu Tieren etwas Vertrautes, das Erinnerungen an frühere Lebensphasen weckt – an eigene Haustiere, Spaziergänge oder gemeinsame Familienmomente. Die freundlichen Hunde reagieren sensibel auf die Stimmung der Menschen, schenken Nähe und Ruhe und laden gleichzeitig zu sanfter Aktivität ein. Ein vorsichtiges Streicheln, ein Lächeln oder ein leises Gespräch mit dem Tier: Oft sind es kleine Gesten, die für die Betroffenen und ihre Angehörigen große Bedeutung haben.
Auch in diesem Jahr erfreut sich unser Tierschutzlehrer-Angebot großer Beliebtheit!Nicht wenige Schulklassen, Hort- und Kindergartengruppen nutzen die Möglichkeit, sich über den Tierschutz zu informieren. Sei es durch einen Besuch bei uns im Tierheim oder durch einen Unterrichtsbesuch in der Einrichtung vor Ort.Uns im Tierschutzverein ist dabei wichtig, dass das Angebot weiterhin auf Spendenbasis stattfindet um so viele Kinder wie möglich zu erreichen. Der Tierschutz wird zu einem immer präsenteren Thema und erhält stetig mehr Aufmerksamkeit. Gerade deshalb ist es wichtig, Kinder frühzeitig und richtig aufzuklären – um Verständnis, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu fördern.Einige Klassen haben als Dankeschön bereits tolle Ideen umgesetzt: Nach einem Besuch im Tierheim wurden Infostände oder Kuchenverkäufe organisiert, deren Erlöse anschließend gespendet wurden. So entsteht ein schönes Miteinander – Lernen, Handeln und Helfen gehen Hand in Hand.Wer Lust hat, mit seiner Klasse oder Gruppe aktiv etwas für den Tierschutz zu tun, kann sich gerne melden und Teil dieses wertvollen Projekts werden.
Wir waren wieder fleißig und haben viele Wunschzettel für unsere Tiere geschrieben. Ihr findet sie bis Weihnachten an den Weihnachtsbäumen im Kölle Zoo Karlsruhe, Dehner Karlsruhe und Fressnapf Bretten. Wir hoffen, dass wir mit eurer Hilfe wieder zahlreiche Weihnachtswünsche erfüllen und unseren Tieren eine kleine Freude machen können. Ein großes Dankeschön auch an die Märkte für diese Gelegenheit.
Das Tierheim bleibt bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Besuche können derzeit nur nach vorheriger Anmeldung über Telefon oder E-Mail erfolgen. Wir bitten um Verständnis – Sie erreichen uns telefonisch (0721/950780) zu den untenstehenden Zeiten