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† Schorschi ist tot! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 14:12 Uhr
Schorschi Heute, am 01.11.09, mussten wir unseren Schorschi gehen lassen. Der Tumor an seiner Brust war letztendlich stärker als der kleine Hund. Schorschi durfte niemals lernen, dass er keine Angst vor hastigen Bewegungen, fremden Menschen oder Bürsten haben muss. Nur kurze Zeit hatte er ein richtiges Zuhause und war mit seinen knappen 5 Jahren schon dreimal bei uns im Tierheim! Nun wird er seinen Frieden haben und hoffentlich nie wieder den bösen Tierarzt fürchten müssen...

Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

SchorschiEin kleiner Hund kam an der Regenbogenbrücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit dem Schwanz wedelte. Anstatt ihn zu beißen, küssten sie ihn einfach. Es war wunderschön dort und jeder war ganz lieb zu ihm. Sie erklären, dass sie auf ihre Herrchen und Frauchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

"Was ist Liebe???", fragte der kleine Hund und Gott lies ihn auf die Erde zurückkehren, um das herauszufinden.

Warm und dunkel wartete er mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen warmen Schluck Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Geschwister waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielt seinen Körper fest, so konnte er trinken.

"Aha... so ist es besser!" dachte der kleine Hund und trank bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter einschlief.

"Ich erinnere mich genau daran" sagte er erfreut. "Zu dumm, dass ich in die Kälte musste, um als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich, was es heißt, ein Hund zu sein" dachte er traurig.

Diese Nacht, versuchte er allein bei seiner Mutter zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn alle anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt, er konnte nur noch die Restmilch trinken. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hat. Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten.

So begann er zu schreien. Sofort kam die Menschenhand wieder und steckte ihm einen Gumminippel in den Mund. Es schmeckte nicht so wie bei der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht.

Er konnte den Herzschlag des Menschen noch spüren, der ihn zugedeckt in ein warmes Tuch auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen knochigen Körper warm und die wiederkehrenden Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.

Er dachte wieder an seinen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke war und Gott fragte, ob er nochmals zurückkehren dürfte. Gott sagte: Ja, aber jetzt nicht, du wolltest erleben, was Liebe ist"

Er wurde größer und agiler und der Mensch nahm ihn öfters aus der Wurfkiste heraus, um seinen Herzschlag zu hören und mit ihm zu schmusen. Dann kam Gott und fragte "Bist Du jetzt bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurückzukommen?"

"Ja" antwortete der kleine Hund, wenn auch mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann.

Er ließ die Luft aus seinen Lungen und ging über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte, und seinen Körper in den Händen hielt.

"Danke Gott" sagte der kleine Hund. "Liebe ist wunderbar und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihm beim Eintreffen zu sagen, dass ich ihn auch geliebt habe."

- Autor unbekannt -

 
 

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